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Kategorie: Trainingslehre

  • Grazathlon: 10-Wochen-Trainingsplan für Einsteiger (5 & 10 km)

    Grazathlon: 10-Wochen-Trainingsplan für Einsteiger (5 & 10 km)

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    Grazathlon: 10-Wochen-Trainingsplan für Einsteiger (5 & 10 km)

    Zwei Läufe, ein bis zwei Krafteinheiten pro Woche. So baust du dein Fundament für die 5- oder 10-Kilometer-Distanz beim Grazathlon auf.
    Gerald Freidorfer mit Grazathlon-Medaille nach dem Zieleinlauf 2026

    Der Grazathlon ist für viele das erste Hindernisrennen. Und die Frage, die ich am häufigsten höre, ist immer dieselbe: Wie bereite ich mich vernünftig vor, ohne meinen ganzen Alltag umzubauen?

    Die Anleitung dafür erhältst du im kostenlosen 10-Wochen-Grazathlon-Trainingsplan. Genau so, wie ich ihn Einsteigern in die Hand geben würde: zwei Läufe und ein bis zwei Krafteinheiten pro Woche, Woche für Woche durchgeplant bis zum Renntag. Du musst dir nichts selbst zusammensuchen und nichts umrechnen. Herunterladen, Distanz wählen, morgen mit Woche 1 starten.

    Gratis-Download · 21 Seiten

    Dein kompletter Trainingsplan für den Grazathlon

    Zehn Wochen, fertig geplant, für 5 km und für 10 km. Ausdrucken, an die Pinnwand, abhaken:

    • Jede Woche fix vorgegeben: kurzer Lauf, langer Lauf, Krafteinheit
    • Jede Übung mit Bild erklärt, für zu Hause und fürs Studio
    • Verpflegungs-Beispieltag, Generalprobe in Woche 9 und Checkliste für den Renntag

    Alles, was ich meinen Athleten für dieses Rennen mitgebe, in einem PDF.

    PDF · kostenlos

    ✓ Dein Guide ist bereit!

    Jetzt herunterladen

    Warum ausgerechnet dieser Plan? Ich bin selbst elfmal beim Grazathlon gestartet und betreue Athleten genau auf dieses Rennen. Aus dieser Erfahrung weiß ich: Neben dem Laufen entscheiden Kraft und deine Verpflegung darüber, wie du dich am Ende fühlst. Genau diese drei Bausteine stecken im Plan, in einem Umfang, der neben Job und Familie funktioniert. Ohne Zielzeit im Nacken, dafür mit dem Ziel, gut vorbereitet durchzukommen und das Rennen zu genießen.

    Hier im Artikel bekommst du den Überblick über den Aufbau. Die Details stehen im Guide.

    Was du mitbringen solltest

    Der Plan ist ein Einsteigerprogramm, aber er startet nicht bei null. Für die 5-Kilometer-Distanz solltest du mindestens 2 km am Stück locker und schmerzfrei laufen können, für die 10-Kilometer-Distanz mindestens 4 km.

    An Ausrüstung brauchst du wenig: Für dein Krafttraining zu Hause benötigst du Kurzhanteln, einen stabilen Sessel, eine belastbare Tischkante und eine sicher befestigte Klimmzugstange. Wenn du keine Stange hast, geht auch eine stabile Tür mit zwei Holzkeilen darunter. Wie das sicher aussieht, zeige ich im Guide mit Foto.

    Wichtig: Wenn eine Woche zu schwer ist, wiederholst du sie. Das ist kein Rückschritt, sondern Teil der Planung. Bei Schmerzen wird die Einheit beendet und die Ursache geklärt.

    So sieht deine Trainingswoche aus

    Zwei Läufe, ein kurzer und ein langer, dazu ein bis zwei Krafteinheiten. Mehr ist es nicht. Entscheidend ist weniger der Wochentag als der Abstand zwischen den Einheiten:

    • Zwischen den Läufen zwei bis drei lauffreie Tage.
    • Zwischen den Krafteinheiten zwei bis drei krafttrainingsfreie Tage.
    • Nach dem Krafttraining möglichst einen lauffreien Tag, besonders vor dem langen Lauf.
    • Ausgefallene Einheiten nicht nachholen, sondern auslassen.

    Wenn du keine fixen Tage hast, baust du die Woche um diese Abstände herum. Das funktioniert auch bei Schichtdienst oder unregelmäßigen Arbeitszeiten.

    Dein Tempo findest du über den Sprechtest

    Die Läufe laufen fast alle im lockeren Bereich. Locker heißt: Du kannst noch ganze Sätze sprechen, ohne nach Luft zu ringen. Gelingt das nicht mehr, nimmst du Tempo raus oder gehst kurz.

    Wenn du mit Pulsuhr arbeitest, dienen 75 bis 78 (80) Prozent deiner maximalen Herzfrequenz als grobe Orientierung, gemessen mit Brust- oder Oberarmgurt. Der Sprechtest hat trotzdem Vorrang. Wärme, Müdigkeit und Stress verschieben deinen Puls, dein Gefühl für die Belastung ist am Ende verlässlicher.

    Ab Woche 5 kommen kurze Steigerungen dazu: 100 Meter kontrolliert schneller werden, kein maximaler Sprint, dazwischen zwei Minuten gehen. Das bringt Spritzigkeit, ohne dass du dich verausgabst.

    Krafttraining: ein Ganzkörperplan reicht

    Du brauchst kein Splittraining und keine zehn Übungen. Ein Ganzkörperplan, den du bei zwei Einheiten pro Woche einfach wiederholst, reicht völlig: Kniebeuge, Hüftstrecken, Drücken, Rudern, Wadenheben, Plank, Side Plank und Dead Hang.

    Gesteigert wird über doppelte Progression: Du wählst ein Gewicht, mit dem du 10 bis 15 saubere Wiederholungen schaffst, steigerst zuerst die Wiederholungen und erhöhst erst dann das Gewicht. Danach startest du wieder bei etwa 10.

    Der Dead Hang ist dabei die Übung, die deine Griffkraft für den Grazathlon aufbaut.

    Hindernisse übst du am besten an Hindernissen

    Kraft und Ausdauer kannst du zu Hause aufbauen. Technik nicht. Wer das erste Mal an der Monkeybar hängt, verliert dort unnötig Kraft, weil der Griff und der Rhythmus fehlen.

    Nutze die zehn Wochen, um echte Hindernisse auszuprobieren, ohne Wettkampfdruck. Beim Hindernislauf-Training der OCR-Schmiede üben wir genau das: hangeln, Wände überwinden, balancieren, usw.

    Schuhe und Verpflegung, kurz angeschnitten

    Zu den Schuhen werde ich jedes Jahr gefragt. Meine Empfehlung aus elf Teilnahmen: gut sitzende, normale Laufschuhe mit griffiger Sohle. Kein Spezialschuh nötig. Wichtiger ist der Zustand der Sohle, denn abgefahrenes Profil und verhärteter Gummi rutschen auf Hindernissen deutlich früher. Ein neues Paar testest du vorher bei mehreren Trainingsläufen, nie zum ersten Mal am Renntag.

    Bei der Verpflegung gilt dasselbe Prinzip: nichts Neues am Wettkampftag. Ab Woche 5 läufst du einen Trainingslauf am Wochenende ungefähr zu deiner geplanten Startzeit und isst und trinkst an diesem Tag genau so, wie du es am Renntag vorhast. So merkst du rechtzeitig, was du verträgst. Die letzte größere Mahlzeit liegt etwa zwei bis vier Stunden vor dem Start.

    Im Guide findest du dazu einen kompletten Beispieltag für einen Start um 16 Uhr, von der ersten Mahlzeit bis zum optionalen Gel vor dem Start.

    Die letzten beiden Wochen entscheiden mit

    In Woche 9 ersetzt eine Wettkampfsimulation den langen Lauf: 4 km für die 5-km-Variante, 8 km für die 10-km-Variante, unterbrochen von Ausfallschritten, Liegestützen, Kniebeugen und Burpees. Du übst damit den Wechsel zwischen Laufen und Kraftbelastung. Kein Rennen gegen die Uhr.

    Woche 10 ist die Wettkampfwoche und bewusst reduziert: eine leichte Krafteinheit zu Wochenbeginn, ein kurzer Lauf mit drei Steigerungen etwa drei bis vier Tage vor dem Rennen, sonst nichts. Dieses Tapering fühlt sich oft zu wenig an und ist genau richtig. Der Grazathlon ersetzt den langen Lauf.

    So startest du

    Lade dir den Guide, wähle deine Distanz und trage dir die ersten zwei Wochen fix in den Kalender ein. Mehr brauchst du heute nicht zu entscheiden.

    Wenn du dein Training nicht nur abarbeiten, sondern an deine Voraussetzungen anpassen willst, mit laufendem Feedback und Korrekturen, dann schau dir mein OCR Online Coaching an. Wir starten immer mit einem kostenlosen Erstgespräch.

    Kostenloses Erstgespräch

    Grazathlon® und Spartan Race® sind eingetragene Marken und stehen in keiner Verbindung zu meinem Training und Coaching-Angebot. Dieser Guide ist ein unabhängiger Trainingsguide der OCR-Schmiede und ersetzt keine individuelle Betreuung oder medizinische Abklärung.

    Du willst nicht nur durchkommen, sondern stark ins Ziel?

    Im Online-Coaching passe ich Training, Belastung und Technik an deine Voraussetzungen an, mit laufendem Feedback statt starrem Plan.
  • Schneller durch Zone 2 Training: Das passiert in deinem Körper

    Schneller durch Zone 2 Training: Das passiert in deinem Körper

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    Schneller durch Zone 2 Training: Das passiert in deinem Körper

    Langsam laufen und trotzdem schneller werden? Das passiert beim Zone 2 Training in deinem Körper.
    Zone 2 Lauftraining für bessere Grundlagenausdauer

    Viele Läufer glauben: Wer schneller werden will, muss auch schneller laufen. Das klingt logisch, führt aber oft zu Stagnation.

    Intensives Training ist wichtig, aber ohne stabile Grundlage bringt es dich langfristig nicht weiter.

    Zone 2 Training, also Laufen im niedrigen Herzfrequenzbereich von etwa 65 bis 75 Prozent, ist das Gegenteil.

    Hier arbeitet dein Körper effizient, verbessert den Fettstoffwechsel und baut die Basis für mehr Tempo auf. Die physiologischen Anpassungen in dieser Zone sind der Grund, warum du dadurch tatsächlich schneller wirst.

    Was bedeutet Zone 2 eigentlich?

    Zone 2 bezeichnet den Bereich, in dem du locker laufen kannst und das anfallende Laktat abbauen kannst, also bei etwa 65 bis 75 Prozent deiner maximalen Herzfrequenz.

    Du atmest gleichmäßig, kannst dich noch unterhalten, aber spürst, dass du arbeitest. Dieser Bereich liegt klar unterhalb deiner anaeroben Schwelle.

    Hier trainierst du deine Grundlagenausdauer (GLA1), das Fundament jeder sportlichen Leistung.

    Was in deinem Körper passiert

    Regelmäßiges Training im Zone 2 Bereich verändert deinen Körper messbar. Das sind die zentralen Anpassungen:

    • Bessere Kapillarisierung: Dein Körper bildet zusätzliche Blutgefäße, um Muskeln besser mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Dadurch bleiben sie länger leistungsfähig.
    • Stärkere Mitochondrien: Diese „Kraftwerke der Zelle“ produzieren ATP – also Energie. Durch Zone-2-Training steigt ihre Anzahl und Leistungsfähigkeit, du kannst länger laufen, bevor Ermüdung einsetzt.
    • Verbesserter Fettstoffwechsel: Dein Körper lernt, Fette als Hauptenergiequelle zu nutzen. Das spart Kohlenhydrate für intensivere Phasen oder Wettkämpfe und verlängert deine Ausdauer.

    Diese drei Anpassungen sind der Grund, warum Zone 2 Training auf Dauer mehr bringt als ständiges Vollgas.

    Um schneller zu werden, brauchst du eine stabile Basis

    Viele laufen dauerhaft in der Grauzone, zu schnell für Grundlage, zu langsam für intensive Reize. Das fühlt sich anstrengend an, bringt aber kaum Fortschritt.

    Zone-2-Training sorgt dafür, dass dein Körper Sauerstoff besser nutzt, Energie effizienter bereitstellt und Belastung länger aushält.

    Das Ergebnis: Du wirst schneller, ohne dich ständig zu verausgaben.

    Deshalb – langsam laufen macht dich schneller!

    So bestimmst du deine Zone 2 richtig

    • Ableitung über Herzfrequenz: 70–75 % deiner maximalen Herzfrequenz sind der Richtwert. Beispiel: Bei 190 bpm HFmax entspricht Zone 2 etwa 130–140 bpm. Wichtig: Nutze einen Brustgurt, denn Handgelenksmessung ist oft ungenau.
    • Mit Gefühl: Du solltest dich locker unterhalten können, ohne nach Luft zu schnappen. Wenn du das Tempo leicht erhöhen könntest, ohne zu verkrampfen, bist du richtig.
    • Spiroergometrie mit Laktattest: Diese Leistungsdiagnostik ist der Goldstandard in der Sportmedizin. Damit werden neben deiner VO2max, deine Anaerobe Schwelle und deine Trainingsbereiche ermittelt.

    Fazit

    Zone 2 Training: damit trainierst du deinen Körper so, dass er Sauerstoff besser nutzt, Energie effizienter bereitstellt und Belastung länger durchhält.

    Die Folge: Du wirst schneller, ohne dich ständig zu verausgaben. Langsam laufen macht dich schneller!

    Intensive Läufe sind wichtig, aber nur auf einem soliden Fundament entfalten sie ihre volle Wirkung.

    Wenn du wissen willst,

    • wie du dein Training optimal strukturierst,
    • wie du deine Zone 2 exakt bestimmst,
    • und wie du Kraft, Lauftechnik und Regeneration sinnvoll kombinierst,

    dann ist mein OCR Online Coaching genau das Richtige für dich. Struktur. System. Fortschritt.

    Infos zum Coaching

    Grazathlon® und Spartan Race® sind eingetragene Marken und stehen in keiner Verbindung zu meinem Training und Coaching-Angebot.

    Du willst dein Training nicht dem Zufall überlassen?

    Ich helfe dir, Training, Belastung und Regeneration sinnvoll aufzubauen und deine Fortschritte im Blick zu behalten.